Descripción
Die Erfindungen in der Technik, neue Erkenntnisse in den Naturwissenschaften und vor allem auch die Auslotung der Tiefen des Bewusstseins und Unterbewusstseins ließen Künstler zu Entdeckern und Erfindern neuer Modelle des Sehens und Kommunizierens werden. Kunst erhielt im 20. Jahrhundert eine eigene Dimension des Seins, führte in die psychischen und spirituellen Tiefen des Erlebens und Erkennens.
„Wir haben das Bestreben nach etwas, was wahrer ist als bloßes Sehen, man muß die Welt der Energie schaffen, die man nicht sieht.” Dieser Ausspruch des Malers Raoul Dufy signalisiert den Aufbruch im 20. Jahrhundert, als Künstler begannen, die dynamische Durchdringung und die subtile Vernetzung allen Seins ins Bild zu setzen.Die Kubisten zersplitterten erstmals die Formen, machten diese von allen Seiten her ein- und ansehbar. Die Gleichzeitigkeit von Orten und Zeiten sowie die Dynamisierung der Formen verbildlichten erstmals die Futuristen. Franz Marc suchte den organischen Rhythmus aller Dinge, suchte sich pantheistisch einzufühlen in das „Zittern und Rinnen des Blutes in der Natur”.
Das Bekenntnis zum Geistigen in der Kunst, die Suche nach Unendlichkeit und kosmischer Energie wurden für Wassily Kandinsky die Grundlage, zur Ungegenständlichkeit vorzudringen, ebenso wie für Piet Mondrian. Kasimir Malewitsch fand auf einer höheren Bewusstseinsebene zur „reinen Malerei”.
Die Architektur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts berichtet von der Erfolgsgeschichte genialer Baumeister, von deren städtebaulichen Visionen und technischen Innovationen.





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